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Die KOST Produktdatenbank

Am 13. Dezember 2014 trat die Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, betreffend Information der Verbraucher über Lebensmittel, in Kraft.

 

Ziele der KOST-Produktdatenbank

KOST hat seit dem Jahr 2013 eine umfassende Produktdatenbank aufgebaut, die laufend aktualisiert wird.

Das Ziel dieser Datenbank ist es, Produktinformationen unbürokratisch und unkompliziert zwischen Lebensmittelunternehmern (Produzenten) und Gemeinschaftsverpflegern auszutauschen.

In der Datenbank werden Produzentenartikel mit allen verpflichtenden Angaben laut
• LMIV Verordnung (EU) Nr. 1169/2011,
• Fleischkennzeichnungsverordnung (EU) Nr.: 1337/2013,
• Fischkennzeichnungsverordnung (EU) Nr.: 404/2011 und
• einzelstaatlichen Verordnungen erfasst und verwaltet.

Zusätzlich können auch marketingrelevante Informationen berücksichtigt werden.

Die Anlage und Aktualisierung der Produktdaten erfolgt durch die Produzenten über verschiedene automatisierte Übermittlungswege.

KOST Kunden können die Produktinformationen über ein Downloadportal in die eigene KOST Datenbank übernehmen.

Die Werte können in der KOST Business Software bei allen Prozessschritten – vom Einkauf über das Rezepturmanagement bis zur Menüplanung und Speisenauszeichnung – genutzt werden.

Auch die Anforderung für den Fernabsatz laut LMIV können mit den Werten erfüllt werden, z.B. in Webshops, bei Konferenz- und Lieferservice etc.

 

Für wen gilt die Lebensmittelkennzeichnungsverordnung (LMIV)? (LMIV / Kapitel 1, Artikel 1, Punkt 3 / Artikel 2, Punkt d)

Diese Verordnung gilt für Lebensmittelunternehmer auf allen Stufen der Lebensmittelkette, sofern deren Tätigkeiten die Bereitstellung von Information über Lebensmittel an die Verbraucher betreffen. Sie gilt für alle Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind, einschließlich Lebensmitteln, die von Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung abgegeben werden, sowie für Lebensmittel, die für die Lieferung an Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung bestimmt sind.

"Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung“ sind Einrichtungen jeder Art (darunter auch Fahrzeuge oder fest installierte oder mobile Stände) wie Restaurants, Kantinen, Schulen, Krankenhäuser oder Catering-Unternehmen, in denen im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit Lebensmittel für den unmittelbaren Verzehr durch den Endverbraucher zubereitet werden.

Diese Verordnung gilt auch für durch Verkehrsunternehmen erbrachte Verpflegungsdienstleistungen, wenn der Abfahrtsort innerhalb der Hoheitsgebiete der Mitgliedstaaten liegt, für die die Verträge gelten.

 

Gründe für die Verordnung in Bezug auf Allergien und Unverträglichkeiten (LMIV Punkt 24)

Bestimmte Zutaten oder andere Stoffe oder Erzeugnisse (wie Verarbeitungshilfsstoffe), die bei der Herstellung von Lebensmitteln verwendet werden und darin verbleiben, können bei manchen Menschen Allergien und Unverträglichkeiten verursachen, die teilweise die Gesundheit der Betroffenen gefährden. Es ist wichtig, dass die Verbraucher Informationen zum Vorhandensein von Lebensmittelzusatzstoffen, Verarbeitungshilfen und sonstigen Stoffen oder Erzeugnissen, bei denen wissenschaftlich belegt ist, dass sie Allergien oder Unverträglichkeiten verursachen können, erhalten, damit insbesondere diejenigen Verbraucher, die unter einer Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit leiden, eine fundierte Wahl treffen und Lebensmittel auswählen können, die für sie unbedenklich sind.

Die Verordnung gibt genaue Richtlinien bezüglich der Verantwortlichkeit vor. Produkte, für die diese Informationen nicht vorliegen, können in Zukunft in der Gemeinschaftsverpflegung nicht mehr eingesetzt werden.